Erinnerung an Martina,gestorben am 16.06.2007

Wenn uns Martina ein Lied hinterlassen hätte, dann wäre es dies gewesen!






Himmelfahrt

Und soll't ich geh'n,

solange Du noch hier…

So wisse, daß ich weiterlebe,
nur tanz ich dann zu einer andren Weise
und hinter einem Schleier, der mich dir verbirgt.

Sehen wirst du mich nicht,
jedoch hab nur Vertrauen.
Ich warte auf die Zeit,
da wir gemeinsam neue Höhen erklimmen
einer des anderen wahrhaftig.

Bis dorthin leere du den Becher
deines Lebens bis zur Neige,
und wenn Du mich einst brauchst,
laß nur dein Herz mich leise rufen

…ich werde da sein.



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Doch wer war für Martina da?
Ich glaube da gab es einige.. Mensch in ihrer Nähe, Menschen aus der Ferne, die bereit waren ihr zu helfen!
Dann gab es Menschen, die nicht einmal ahnten, wir sehr Martina förmlich nach Hilfe schrie!!!




Und nun, bleibe ich alleine zurück, mit all den Fragen und flehe jeden Tag darum, dass sie mir irgendein Zeichen setzt..irgendeins ..

Schick mir keinen Engel
der alle Dunkelheit bannt
aber einen
der mir
ein Licht anzündet

Schick mir keinen Engel
der alle Antworten kennt
aber einen
der mit mir
die Fragen aushält

Schick mir keinen Engel
der allen Schmerz wegzaubert
aber einen
der mit mir
Leiden aushält

Schick mir keinen Engel
der mich über die Schwelle trägt
aber einen
der in dunkler Stunde
noch flüstert
Fürchte dich nicht


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Sollte euch ein Mensch begegnen, der eure Hilfe braucht so weist ihn nicht von euch! Reicht ihm die Hand.
Manchmal wissen die Bertoffenen garnicht das sie Hilfe brauchen aber lasst euch nicht beirren... je mehr sie sich wehren, je dringender brauchen sie eure Hilfe!

Und doch denke auch ich... niemand kennt den Tod
und keiner weiß, ob es für den Menschen nicht das
allergrößte Glück bedeutet?


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HimmelsStaub - 10. Jul, 12:28

Genau dieses Lied fiel mir auch ein.

HimmelsStaub - 9. Sep, 03:09

Ich war am Montag an ihrem Grab, Abschied nehmen, das war ich ihr und mir schuldig.

Ein schlichtes Holzkreuz, die Ränder verwittert, ein Namen, sonst nichts.

Alterslos liegt sie dort, das Leben, das Sterben, ihre Geburt, ihr Tod, nichts, nur ein Name auf verwittertem Holz.

Sie ruht wie sie lebte, in einer Masse die
sich über sie erhebt. Ich weiß nicht ob ich das Foto hier posten darf.

Ich stand lange dort, viele Tränen, viele
Vorwürfe, warum ich nicht erkannt hatte wie
sehr sie litt an ihrem Leben.

Aber eines ist mir gewiss Martina, den nächsten Hilfeschrei werde ich hören.

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Zuletzt aktualisiert: 31. Okt, 10:50

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